Regenrohre

Die Dächer der Hausreihen entwässern immer nur über Fallrohre an den Eckhäusern, wir haben deshalb vorne und hinten an unserem Haus Fallrohre, von denen das Regenwasser zu unserer Mulde geführt wird. Damit wir wissen, an welchen Stellen wir später lieber nicht zu tief buddeln sollten, wollten wir deshalb genau wissen, wie die Rohre in unserem Garten verlaufen. Ich bin also in den letzten Wochen jeden Tag in der Mittagspause an der Baustelle vorbeigelaufen, um zu schauen, wann die Arbeiten beginnen. Diese Woche war es dann endlich so weit: mittags sah die Baustelle aus wie ein Schweizer Käse, abends war der Spuk dann schon wieder vorbei. Die Geschwindigkeit der Gartenbauer ist wirklich beeindruckend.

Die Rohre laufen wenigstens zum Teil neben unserer Grundstücksgrenze, aber direkt am Haus und am Ende des Gartens sind sie auf unserem Grundstück. Da wir keinen Plan haben, auf dem die Rohre eingezeichnet sind, habe ich zumindest die wichtigsten Abstände selbst ausgemessen. Für die Fundamente für die Terrassentrennwand ist es schon etwas eng, aber die macht der Gartenbauer ja zum Glück auch, so dass sie den Verlauf der Rohre kennen und berücksichtigen können.

KW 5 – Stand auf der Baustelle

Der Bereich um die Mulde herum sieht mittlerweile so aus, als ob dort tatsächlich Pflanzen wachsen könnten. Bislang erinnerte alles eher an eine Bauschutthalde.

Die Handwerker haben das schöne Wetter am Donnerstag und Freitag genutzt und endlich den Oberputz aufgebracht. Bislang war es dafür zu kalt und zu nass. Eine Außenwand ist sogar schon weiß gestrichen, mal schauen, wann das Gerüst wegkommt.

Küchenaufmaß

Nachdem mittlerweile ein Großteil der Innenwände steht, konnten wir heute endlich die Maße der Küche vom Küchenbauer nehmen lassen. Die gute Nachricht: Die Maße und Anschlüsse stimmen alle auf den Zentimeter genau, die Küche passt wie geplant rein.

Bei der Gelegenheit konnten wir auch einen Blick auf die Mulde und die Pflasterarbeiten bei der 4. Reihe werfen.

Und noch etwas lange Erwartetes ist heute passiert: Der Fliesenleger hat Kontakt zu uns aufgenommen. Nur knapp 5 Monate nach der Bemusterung der Fliesen musste es nun ganz schnell gehen und er wollte telefonisch wissen, wo wir welche Fliesen haben wollen. Gar nicht so einfach, das spontan ohne Vorbereitung am Telefon zu erklären. Aber wir bekommen ein Protokoll und können schauen, ob er alles richtig verstanden hat und bevor gefliest wird bespricht man die Details noch einmal direkt auf der Baustelle.

KW 4 – Stand auf der Baustelle

Der Außenbereich der 4. Hausreihe nimmt immer mehr Gestalt an, mittlerweile sind fast alle Terrassen gepflastert. Auch bei uns wird die Mulde immer besser erkennbar, sie ist mittlerweile über die ganze Länge ausgehoben und die L-Steine für die einseitige Befestigung liegen schon bereit.

In der 6. Hausreihe wird der Einbau des Estrichs vorbereitet. Nachdem die Innenputzer fertig sind, sieht es hier auch schon etwas wohnlicher aus.

KW 3 – Stand auf der Baustelle

Auf der Baustelle gab es heute endlich mal wieder ordentlich etwas zu entdecken, da der Gartenbauer angefangen hat unsere Mulde zu bauen. Die Rohre für die Entwässerung aus der 4. Hausreihe wurden dafür bis ans Ende unserer Gärten verlegt und der Aushub für die Mulde hat begonnen.

Für die Arbeiten wurde unser gesamter Gartenbereich ein bisschen aufgeräumt. Unerfreulicherweise haben wir dadurch entdeckt, dass zwei Gullys in dem Bereich liegen, einer davon in unserem Garten. Wir hoffen, dass die noch entfernt werden…

In der 4. und 6. Hausreihe waren nicht so viel Neuigkeiten zu entdecken, aber in der 6. Hausreihe waren die Innenputzer auf jeden Fall unter der Woche wieder fleißig.

Schlechte Nachrichten gab es in dieser Woche zum Einzugstermin. Uns wurde gesagt, dass die Küchenbauer den Einbau der Küche ab KW 22 einplanen können. Bislang war immer von einer Fertigstellung im April die Rede. KW 22 beginnt mit dem 31.5., dem letzten Tag, an dem Werner Wohnbau noch keine Strafe zahlen muss, wenn das Haus noch nicht übergeben ist. Den ursprünglich laut Kaufvertrag eingeplanten Zeitpuffer von 6 Monaten zwischen „angestrebtem Bezugsfertigstellungstermin“ Ende November 2020 und dem verbindlichen Fertigstellungstermin Ende Mai 2021 nutzt Werner Wohnbau demnach voll aus.

Entscheidung zur Mulde

Heute kam endlich die lang ersehnte Nachricht von Werner Wohnbau, dass tatsächlich alle Häuser aus unserer Reihe den Sonderwunsch beauftragt haben, dass die Mulde mit einer einseitigen L-Stein-Lösung ausgeführt werden wird. Das bedeutet etwas mehr Garten für uns! 🙂 So in etwa wird die Mulde dann später aussehen:

L-Steine einseitig

Bei einem Spaziergang in der Mittagspause habe ich passenderweise heute entdeckt, wie die Lösung mit beidseitigen L-Steinen mittlerweile aussieht, für die sich die erste Hausreihe entschieden hat:

L-Steine zweiseitig

Schade, dass die Mehrheit nicht für diese Lösung gestimmt hat. Dass später Gitter über die Steine gelegt werden und man so auf eine Absturzsicherung verzichten kann, wurde leider seitens Werner Wohnbau nicht kommuniziert. Dann wäre die Abstimmung vielleicht doch zugunsten der etwas teureren Lösung ausgefallen.

KW 30 – Stand auf der Baustelle

Ein letztes Mal vor unserem Urlaub haben wir gestern einen Blick auf die Baustelle geworfen. In unserer Reihe hat sich diese Woche noch nichts Sichtbares getan, aber in der sechsten Reihe wird fleißig gemauert und auch beim Dach in der vierten Reihe geht es voran. Die Dachfenster sind schon eingebaut und mittlerweile haben sich zu den Haustüren auch Paletten mit Fenstern gesellt.

Bezüglich unserer Entwässerungsmulde gab es diese Woche auch Neuigkeiten von Werner Wohnbau. Die Mehrheit in unserer Hausreihe hat sich für die Variante mit einer Reihe L-Steinen entschieden. Wenn nun tatsächlich alle den Sonderwunsch unterschreiben, sieht es später am Ende unseres Gartens also ungefähr so aus.

Auswahl der Versickerungsmulde

Als wir den Kaufvertrag unterschrieben haben, gingen wir davon aus, dass die Mulden beidseitig mit Böschung ausgeführt werden und ca. 5 m breit sein werden. Vor ein paar Wochen wurden endlich die Mulden im ersten Bauabschnitt angelegt, so dass wir uns besser vorstellen konnten, wie die Mulden aussehen werden. Wir haben uns damals schon gefreut, dass die Mulden viel schmaler werden als gedacht und gingen davon aus, dass unsere Mulde auch auf jeden Fall so wird. In der letzten Woche kam nun eine E-Mail von Werner Wohnbau mit der Info, dass wir uns erst innerhalb unserer Hausreihe auf eine Ausführung einigen müssen. Termin ist schon am kommenden Freitag. (Warum auch immer es auf einmal so eilig ist…) Es gibt zwei zusätzliche Varianten zur Auswahl: L-Steine nur auf einer Seite oder L-Steine auf beiden Seiten der Mulde.

Wir sind noch etwas unentschlossen, welche Variante wir bevorzugen. Wir würden am liebsten die Variante mit beidseitigen L-Steinen wählen und dann hinter der Mulde an unserer Grundstückgrenze einen Sichtschutz pflanzen. Im ersten Bauabschnitt sieht es jedoch nicht so aus, als ob man hinter der Mulde etwas pflanzen könnte. Dort ist kein normaler Mutterboden. Vielleicht sind wir deshalb doch eher für einseitige L-Steine. Das kostet nur die Hälfte und eine Böschung sieht grundsätzlich etwas natürlicher aus als L-Steine auf beiden Seiten. Der Unterschied an zusätzlicher Gartenfläche scheint laut Plan bei den beiden neuen Varianten nicht sehr groß zu sein.

Falls jemand diesen Blog liest und gerade vor der gleichen Frage steht bzw. schon einmal vor der Frage stand, würde ich mich über eine Rückmeldung in den Kommentaren oder per Mail freuen. 🙂

Update (15.06.20): Auch wenn der Boden hinter der Lösung mit den beidseitigen L-Steinen nicht danach aussieht, als könnte man dort etwas pflanzen, so wäre eine Pflanzung dort laut Werner Wohnbau doch zumindest erlaubt. Die Pflanzen dürfen nur nicht auf das angrenzende Sondernnutzungsrecht ragen, zu hoch wachsen und ersetzen nicht die Absturzsicherung. Auch scheint der Zeitdruck bei der Entscheidung nicht so groß zu sein, wie befürchtet. Bis zum 19.6. erwartet Werner Wohnbau anscheinend lediglich eine Rückmeldung, ob generelles Interesse an einer kostenpflichtigen Lösung besteht. Bei Interesse wird dann wohl ein Vorort-Termin einberufen.

Versickerungsmulden

Im ersten Bauabschnitt stand immer noch die Fertigstellung der Versickerungsmulden aus. Bei unserem Übergabegespräch im Februar hatte Werner Wohnbau erzählt, dass es hier noch Diskussionen gab, wie diese im Detail ausgeführt werden sollten. Jetzt haben die Arbeiten endlich begonnen. Die Mulden sind deutlich schmaler geworden als wir es uns vorgestellt haben. Also haben wir vermutlich etwas mehr Garten als erwartet. 🙂

Der Außenbereich nimmt Form an

So langsam füllt sich die Baustelle an den freien Tagen mit Leben und man kann einen ersten Eindruck gewinnen, wie der Außenbereich um die Häuser später aussehen wird.

Auch im Gartenbereich der Häuser geht es voran, auf den ersten Terrassen wird schon die Sonne genossen.

Für uns sind natürlich die Versickerungsmulden interessant, weil wir später auch mal eine im Garten haben werden.