Kurz vor Weihnachten haben wir einen wichtigen Meilenstein zum Abschluss der Hausbauzeit geschafft: Während wir im Urlaub waren, wurde fast auf den Tag genau 6 Monate nach der Hausübergabe unser letzter Mangel vom Übergabeprotokoll behoben.
Alles abgehakt.
Keine Ahnung, wie die Gartenbaufirma es trotz Zaun und abgeschlossener Gartenpforte geschafft hat, aber in unserer Abwesenheit wurde der Gullydeckel gegen eine begrünbare Variante ausgetauscht. Der Kunstrasen, den die Gartenbaufirma darauf „gepflanzt“ hat, steht im starken Kontrast zu unserem noch ziemlich sandigen Rasen. 🙂 Im Frühjahr werden wir irgendetwas pflanzen, das hoffentlich einigermaßen gut mit der geringen Erdtiefe von ca. 5 cm klar kommt. Aber zur Not sieht auch vertrockneter Thymian schöner aus als ein Betondeckel.
Ebenfalls im Dezember wurde die Farbe der verschmutzten Fugen im OG-Bad an den Urzustand zumindest wieder angenähert. Die Bauarbeiter hatten die anthrazitfarbenen Fugen durch Rigipsstaub hell eingefärbt, nach einer Behandlung mit dem entsprechenden FugenFrisch sind sie nun einheitlicher und dunkler.
April 2021Juni 2021Dezember 2021
Das einzige, das nun aus unseren Dekra-Audits noch offen ist, ist die Abdichtung zwischen den Garagen und der Giebelwand unseres Hauses. Dies hatte der Bauleiter bislang nicht als Mangel anerkannt, da er dies nicht für notwendig hielt. Nachdem mir kürzlich aber zufällig aufgefallen ist, dass die Garagen im ersten Bauabschnitt durchaus so eine Abdichtung haben, hat er nun zugesagt, dass die Abdichtung im Frühjahr montiert wird.
Mit AbdichtungOhne Abdichtung
Unser Fazit zur Mängelbehebung: Grundsätzlich hat sich Werner Wohnbau sehr offen dafür gezeigt die Mängel zu beheben und Lösungen zu finden. Damit das allerdings tatsächlich passiert, muss man unserer Wahrnehmung nach selbst immer hinterher sein und ab und zu daran erinnern, welche Mängel noch offen sind. Das liegt vermutlich weniger an fehlendem Willen, sondern am optimierungswürdigen Projektmanagement. 😉
Die Schlussrechnung hat Werner Wohnbau auch kürzlich geschickt, obwohl die Außenanlagen und die Technikzentrale noch nicht abgenommen wurden. Auf Nachfrage wurde für den letzten Tag innerhalb der Zahlungsfrist direkt nach Weihnachten noch schnell ein Abnahmetermin einberufen. Dieser findet nun morgen statt, wir sind gespannt. Auch die Rechnung für die Beteiligungen an den Anschlusskosten für Strom, Gas und Wasser wurden nun verschickt.
Die Übergabe ist zwar noch 1,5 Wochen hin, aber wir haben am Sonntag schon ein erstes Mal den Putzlappen geschwungen und eine Ladung Baustaub aus dem Haus geholt. Dabei mussten wir leider auch feststellen, dass die Handwerker offensichtlich nicht (nur) im Sitzen pinkeln. 😦
Schmutziges Bad im OG
Sauberes Bad im OG
Gäste-WC
Bad im DG
Im Laufe der Woche wurden immer mehr Details im Haus fertiggestellt. In einem Zimmer im OG haben wir die Heizung von der Innenwand an die Außenwand verlegen lassen. Da die Betondecken fertig geliefert werden und kein Estrich gegossen wird, müssen die Heizungsrohre oberirdisch verlegt werden. Das Rohr wurde nun endlich mit einer Plastikleiste abgedeckt. Außerdem wurde die Gegensprechanlage installiert.
Abdeckung Heizungsrohr
Gegensprechanlage
Gegensprechanlage
In der sechsten Hausreihe sind immer noch die Trockenbauer beschäftigt. Immerhin im Außenbereich geht es voran und die Milchglaselemente für die Eingangsbereiche stehen auch schon bereit.
Im letzten Urlaub im Sommer 2020 waren wir nach 3 Wochen ohne Baustellenbesuch hoffnungsfroh auf die Baustelle gekommen und mussten enttäuscht feststellen, dass sich während unseres Urlaubs nichts getan hatte. Nun waren wir nur eine knappe Woche (inkl. Feiertag) urlaubsbedingt nicht auf der Baustelle und wurden nach unserer Rückkehr sehr positiv überrascht: es wird langsam wohnlich! Das Parkett im Erdgeschoss und das Laminat in den oberen Stockwerken wurde verlegt, es fehlen nur noch einige Fußleisten. Gestrichen ist jetzt auch fast alles.
Böden
Und auch in den Bädern sieht es mittlerweile sehr weit aus, es fehlen nur noch ein paar Armaturen und die Duschwände. Allerdings wurden zwei Klos und zwei Armaturen falsch eingebaut, da muss noch korrigiert werden.
Diese Woche hat tatsächlich die Firma mit dem Tapezieren begonnen und ist schon relativ weit gekommen. Nächste Woche sollen auch die Böden geliefert werden. Die Fliesen sind mittlerweile alle verfugt und im Bad wurden die Löcher für die Decken-Spots freigelegt.
Tapete
Decken-Spots
Fliesenspiegel
Gäste-WC
Bad OG
Die Firma, die tapeziert und streicht, lackiert auch die Metallteile der Treppe. Letzte Woche konnten wir uns auf der Baustelle aus dem Farbfächer die Farbe aussuchen und haben damit (vermutlich) die letzte Entscheidung für Bauarbeiten im Innenraum getroffen. Zu unserer Erleichterung haben wir dabei gesehen, dass jetzt auch die zweite Öffnung für den Zugang zum Technikschacht aufgeschnitten wurde und dass diese Tür relativ groß ist. Wir wollen dort die Netzwerkverteilung unterbringen und brauchen dafür Platz zum Arbeiten. 😉
Im Außenbereich gehen die Außenarbeiten voran, mittlerweile ist auch unser großzügiger Vorgarten erkennbar. In der 6. Hausreihe werden gerade die Fundamente für die Garagen gegossen. Zudem kann man im 1. OG erkennen, dass dort auch Metallständer für die Trockenbauwände stehen. Wir hoffen, dass die Firma nächste Woche wieder vor Ort ist, damit wir endlich unsere noch fehlende Küchenwand bekommen.
Die Arbeiten an den Gärten schreiten mit überraschend großen Schritten voran. Ursprünglich hatte unser Bauleiter gesagt, dass die Zäune erst 1-2 Monate nach dem Einzug gestellt werden würden. Gute Nachrichten gibt es bezüglich unserer 2. Terrassentrennwand. Werner Wohnbau kann uns noch eine weitere Wand bestellen, es wird nur etwas dauern, bis sie geliefert wird.
Unser Gully mit neuem Deckel
5. Hausreihe
Und auch im Innenraum gab es etwas Neues zu sehen. Der Fliesenleger verfugt Schritt für Schritt die Fliesen. In der 16. KW soll die Firma starten, die sich bei uns um die Böden und Wände kümmert.
In der 6. Hausreihe laufen auch schon die ersten Außenarbeiten, die Terrassen werden vorbereitet.
Im Außenbereich tut sich weiterhin nichts, aber der Fliesenleger kommt gut voran. Jetzt fehlen nur noch der Fliesenspiegel in der Küche und alle Fugen. Weitere Heizungen liegen auch bereit. Wir haben diese Woche auch schon eine Rechnung vom Bodenleger bekommen, der in der 16. KW anfangen will. Eventuell wird das Haus ja wirklich schon Ende Mai fertig? Wir warten mit der Kündigung unserer Wohnung aber lieber noch bis Ende April, man weiß ja nie…
Im Eingangsbereich wurde die provisorische Holzplatte im Glasfenster nun gegen die Milchglasscheibe getauscht. Beeindruckend, wie viel heller alles gleich wirkt.
Unser Garten
Fliesen EG
Verlegemuster Fliesenspiegel
Heizungen
Eingangsbereich
In der sechsten Hausreihe wird bestimmt in der nächsten Woche auch endlich das Gerüst entfernt, die Maler sind jedenfalls fertig.
Der Fliesenleger ist weiterhin fleißig, dafür waren die Gartenbauer diese Woche wohl woanders aktiv. Wir hatten ja gehofft, dass im Außenbereich diese Woche gepflastert wird. Dafür geht es immerhin im Technikbereich voran.
Waschmaschinenraum
Bad OG
Bad DG
Technikschacht
Elektro
Unser Haus
In der 6. Hausreihe starten nun wohl so langsam die Trockenbauer mit ihren Arbeiten.
Ein kurzer Abstecher auf der Baustelle am Sonntagabend hat uns gezeigt, dass der Fliesenleger und die Gartenbaufirma am Freitag noch sehr aktiv waren. Für uns wird es besonders spannend, wenn die Gartenbauer die Fläche vor den Garagen pflastern, da wir dann endlich genau wissen, wo unsere Grundstückgrenze (aka Grenze unseres Sondernutzungsrechts ;-)) verläuft…
Heute morgen haben wir uns mit unserem Fliesenleger getroffen, um die Details auf der Baustelle zu besprechen.Welche Verlegeart wollen wir, wie gehen wir mit unterschiedlichen Fliesenstärken an einer Wand um, wie sollen dann deren Fugen aneinander stoßen… Fliesenlegen ist ziemlich komplex. Nachdem das Angebot von der Firma in Form einer ziemlich unübersichtlichen E-Mail etwas gewöhnungsbedürftig war, war der Termin aber umso besser. Der Fliesenleger hatte gute Ideen und wir sind gespannt, wie das Ergebnis wird. Er legt in den nächsten Tagen los.
Fliesen
Bei der Gelegenheit konnten wir dann auch die ersten Badkeramiken an Ort und Stelle bestaunen.
Da wir die Böden und Wandfarben als Sonderwunsch bei Werner Wohnbau beauftragt haben, haben wir diese Woche einen Ausflug ins Schwäbische gemacht, um dort zu bemustern. Die Firma kommt zwar auch mit Mustern auf die Baustelle in Offenburg, aber wir wollten für solche großen Entscheidungen lieber ein bisschen Ruhe und Beratung. So machten wir uns mit einem Wäschekorb voller Fliesenmuster auf die Reise.
Zunächst die einfachen Dinge: Bei den Türen war uns klar, dass wir einfache, weiße Türen wollen. Das war nach einer Minute erledigt. Bei zwei Bädern nehmen wir statt der normalen Beschläge WC-Beschläge mit Schließfunktion, aber sonst bleibt alles beim Standard.
Standardtür in weiß
Auch der nächste Punkt war nach einer weiteren Minute abgehakt: Es wird in Raufaser tapeziert und weiß gestrichen. Falls wir später noch einzelne Wände in anderen Farben haben und nicht selbst streichen wollen, kann man das auf der Baustelle auch kurzfristig mit den Malern besprechen, das kostet ca. 170€ pro Wand extra, wenn man keine außergewöhnlichen Farben nimmt.
Für die Treppe nehmen wir vorerst den vorgeschlagenen Grauton, schlicht weil wir bislang keine andere Idee haben.
Treppengrau, im Hintergrund das Raufaser-Muster
Bei den Böden ging es dann nicht mehr ganz so schnell. Für das Erdgeschoss hatten wir uns schon vorher überlegt, dass wir gerne Eichenparkett haben möchten. Für die anderen Geschosse wollten wir Laminat, hatten aber keine Idee, welches Holz.
Zum Glück war die Auswahl der Parkettvarianten, die die Firma in der Ausstellung hatte, nicht überwältigend, sondern ganz angenehm. Als große Muster gab es ca. 10 Böden von der Firma Meister. Natürlich hätte man auch noch viele andere Böden als kleinere Musterkarten anschauen können, aber wir haben uns schnell für Landhausdielen in Eiche entschieden. (Wer sich ohne lange Fahrt schon Muster der Firma Meister anschauen möchte, wird zum Beispiel auch bei Hagebau fündig.)
Parkett neben Bodenfliesen
Parkett inkl. Küchenfliesen, -front und -arbeitsplatte
Bei der Auswahl der Fliesen für den Eingangsbereich/ Gäste-WC und die Küche hatten wir uns ursprünglich für unterschiedliche Bodenfliesen entschieden. Bei der Parkettauswahl hat der Mitarbeiter der Firma uns nun den Tipp gegeben, dass es besser aussehen würde, wenn wir die Böden einheitlich in einer Farbe gestalten würden. Zudem hat er uns empfohlen bis auf die Höhe der kleinen Zwischenwand in der Küche zu fliesen und erst danach mit dem Parkett anzufangen. So kann man Einkäufe mit Straßenschuhen in die Küche bringen, ohne übers Parkett laufen zu müssen. Die Idee fanden wir ganz gut, wir hatten uns vorher schon Gedanken gemacht, wie man den Übergang am schlausten gestaltet. (Und für den Parkettverleger hat die Version den Vorteil, dass der Fliesenleger sich mit allen schrägen Wänden rumschlagen muss…) Das bedeutete nun nur, dass wir fürs Gäste-WC neue Wandfliesen aussuchen mussten, weil die vorherigen nicht zu den dunkelgrauen Bodenfliesen passten. Aber das haben wir abends beim Hagebau noch schnell erledigt.
Vorher
Nachher
Nachher
Neue Gäste-WC-Fliesen
Bei den Böden für das Ober- und Dachgeschoss hatten wir vor dem Termin keine Idee, welches Laminat wir möchten. Bezüglich des Trittschalls hat uns der Mitarbeiter zu der Standardvariante geraten: Es gäbe zwar auch dickere Dämmung, aber die gäbe auf Dauer nach und das wäre nicht gut für das Laminat. Zudem höre man den Unterschied eh nicht. Wir bleiben deshalb beim Standard. Bei der Holzsorte wären Buche und Ahorn im Standardpreis inbegriffen. Beide Sorten werden so oft verbaut, dass die Firma im Einkauf dafür einen besseren Preis bekommt, als für alle anderen Varianten. Buche haben wir von Anfang an ausgeschlossen und auch von Ahorn sind wir eigentlich kein wirklicher Fan. Eiche fänden wir auch hier am schönsten. Am Ende ist es dann die Risseiche geworden, eine von seeehr vielen verschiedenen Eichenvarianten.
Ahorn
Risseiche
Wenn man über Böden nachdenkt, denkt man schnell auch über die Treppe nach, da diese ja auch aus Holz ist und natürlich möglichst zum Boden passen soll. Leider bemustert man das Holz bei einer anderen Firma, so dass man nicht direkt vergleichen kann. Der Mitarbeiter hat uns jedoch dringend dazu geraten, gar nicht erst anzustreben, dass das Holz von Boden und Treppe gleich aussieht. Das ist eh nicht zu schaffen, man kann nur enttäuscht werden. Wir werden deshalb zwar die Eichenstufen auswählen, wohlwissend aber, dass das nicht genauso aussieht wie der Boden. (Fragt mich in einem halben Jahr noch einmal, ob ich immer noch so gelassen in der Frage bin. :-))
Wir waren mit der Beratung durch die Firma sehr zufrieden und hatten das Angebot schon im Posteingang bevor wir zurück in Offenburg waren. Eine angenehme Abwechslung zu anderen Firmen – die Fliesen haben wir zum Beispiel vor zwei Monaten bemustert und immer noch kein Angebot. Laut der Firma können sie ab Ende Februar/ Anfang März anfangen zu streichen, anschließend werden die Böden verlegt.