Man traut seinen Augen kaum, aber es gibt tatsächlich Neuigkeiten im zweiten Bauabschnitt!

Man traut seinen Augen kaum, aber es gibt tatsächlich Neuigkeiten im zweiten Bauabschnitt!

Für die Badplanung ist es noch etwas zu früh, aber wir waren zwischen den Feiertagen schon einmal bei Pfeiffer & May in Offenburg und haben uns die Auswahl angeschaut. Dort sind auch die Sanitäreinrichtungen aufgebaut, die standardmäßig von Werner Wohnbau verbaut werden.

Über die Feiertage haben wir uns mit der Elektroplanung beschäftigt. Dafür waren wir kurz vor Weihnachten noch einmal im Musterhaus, um uns die Steckdosen und Lichtschalter besser vorstellen zu können. In Absprache mit Elektro Kummer lassen wir die Bereiche des Hauses, in denen wir Sonderwünsche planen, noch frei. Die Elektroplanungen liefern wir nach, nachdem wir das Übergabegespräch mit Werner Wohnbau hatten.
Wir planen folgende Elektroinstallationen zusätzlich zur Standardausstattung:
Da sich vielleicht andere Bauleute die gleichen Fragen zur Elektroplanung stellen wie wir, habe ich hier die Antworten aufgelistet, die wir von Elektro Kummer auf unsere Fragen bekommen haben:
[Update der zusätzlichen Elektroinstallation nach endgültigem Versand der Mail an Elektro Kummer am 12.1.20 :-)]

Ich wünsche frohe Weihnachten und hoffe, dass der Wichtel zu Weihnachten 2020 dann ein Dach über dem Kopf hat! 🙂
Bei der Küchenplanung waren wir sehr entscheidungsfreudig – nach 6 Stunden Non-Stop-Beratung haben wir die PS MöbelvertriebsGmbH in Renchen mit einem unterschriebenen Vertrag verlassen. Der Preis lag im Budget, wir fühlten uns gut beraten und hatten ein gutes Bauchgefühl, so dass wir auf Vergleichsangebote in anderen Küchenstudios verzichtet haben.


Aufgrund des sehr begrenzten Platzes waren die Spielräume in der Gestaltung nicht allzu groß, wenn man gleichzeitig ausreichend Arbeitsfläche und Stauraum haben möchte, ohne dass der Küchenbereich zu voll gestellt wirkt. Wir haben deshalb für die Schrankhöhe auf der langen Seite die höchste Höhe gewählt, dafür aber auf der kurzen Seite außer der Dunstabzugshaube nichts an der Wand, damit der Raum nicht zu voll wirkt. Für die Ecken nehmen wir Le Mans-Schränke, weil wir den Stauraum nicht verschenken wollten. Für normale Eckschränke reicht der Platz nicht, wenn man Spülmaschine und ein halbwegs vernünftiges Spülbecken auf der Fensterseite unterbringen möchte.
Gestern hatten wir ein Schreiben von Elektro Kummer im Briefkasten mit der Bitte, die Elektroplanung bis zum 10.1.20 abzuschließen. Da wir aber noch kein Übergabegespräch hatten, wissen wir bei einigen Sonderwünschen noch gar nicht, ob sie so funktionieren, wie wir es uns vorstellen. Fraglich, ob man so eine sinnvolle Elektroplanung machen kann.
Zum Glück hatten wir schon vorher einen Termin zur Küchenplanung ausgemacht. Wenn alles klappt, hilft uns das ja auf jeden Fall schon weiter.
Wenn man sich diese Zeitschiene eines anderen Bauvorhabens von Werner Wohnbau anschaut, dann könnte es bei den Bemusterungen bald Schlag auf Schlag gehen: http://wernerwohnbaubickenbach.blogspot.com/p/bau-zeitraum.html.
Nach dem Sommerloch kommt jetzt anscheinend das Herbstloch. Bislang sieht es auf der Baustelle immer noch so aus wie Anfang Oktober. Allerdings habe ich beim letzten Blick auf die Baustelle unseren zukünftigen Bauleiter von Werner Wohnbau kennen gelernt. Er sagte mir, dass sie das Gelände des 2. Bauabschnitts im Dezember noch räumen wollen und dann Anfang des Jahres (Januar?) mit dem Bau beginnen. Dabei starten sie logischerweise bei der 4. Hausreihe, die 5. Reihe (unsere) folgt dann aber in geringem Abstand. Er hat mir den Tipp gegeben, dass wir uns schon einmal um eine Küche kümmern sollten, da dafür die Planung immer recht lange dauert.
Auf der anderen Baustelle nebenan geht es dafür voran: In das Holiday Inn Express können wohl schon die ersten Gäste einziehen, bevor wir im Reihenhaus wohnen.

Nachtrag (8. Dezember): So ganz sieht es auf der Baustelle doch nicht mehr aus wie Anfang Oktober, es sind schon weniger Erdhaufen zu sehen:




Vor einem Jahr haben wir uns zum ersten Mal das Musterhaus angeschaut und uns dann innerhalb einer Woche ziemlich schnell für den Kauf entschieden. Die Bilanz nach einem Jahr:


Die Fortschritte im ersten Bauabschnitt sind jedoch deutlich zu erkennen.




Wir sind gespannt, wann es im zweiten Bauabschnitt beginnt. Laut Kaufvertrag sollen wir im November 2020 einziehen. Bei einer geplanten Bauzeit von einem Jahr müsste der Bau der fünften Baureihe im November anfangen. Vorher steht jedoch noch der Baubeginn der vierten Hausreihe, da ist aber auch noch nichts passiert. Da zwischen den Baubeginnen der Hausreihen laut Werner Wohnbau immer zwei Monate liegen, sind wir uns nicht mehr sicher, ob unser Baubeginn noch dieses Jahr sein wird.


Nachtrag:
Pünktlich zum Jahrestag haben wir die erste Rechnung erhalten! Komischerweise bevor das Übergabegespräch mit dem Bauleiter stattgefunden hat, aber man ist ja froh, wenn sich etwas tut. Die erste Rechnung wird laut Kaufvertrag frühstens mit Beginn der Erdarbeiten gestellt. So sah es heute auf der Baustelle aus:

Einerseits tut sich auf der Baustelle im zweiten Bauabschnitt nichts, so dass es nicht viel zu berichten gab. Andererseits hat sich eigentlich im Sommer schon ziemlich viel getan, wir haben im August nämlich endlich den Kaufvertrag unterschrieben. Die Prüfung der ganzen Unterlagen hat ziemlich viel Zeit und Nerven gekostet, aber so haben wir nun das Gefühl, dass wir wissen auf was wir uns einlassen. Wir haben die Unterlagen zudem von einem befreundeten Notar und der Verbraucherzentrale prüfen lassen.
Während wir die Unterlagen geprüft haben, erschien passenderweise ein kritischer Artikel über Fernwärme und deren Preisgestaltung im SPIEGEL (https://www.spiegel.de/plus/wie-fernwaermeanbieter-ihre-kunden-abzocken-a-00000000-0002-0001-0000-000164983209). Die Verbraucherzentrale war auch nicht sehr begeistert von dem Blockheizkraftwerk, da man sich durch diese Art der Wärmeversorgung (Nahwärme) sehr lange an einen Anbieter bindet und aufgrund der räumlichen Gegebenheiten (fehlender Heizungsraum bzw. Keller) im Haus kaum eine Möglichkeit besteht, die Wärme selbst über regenerative Quellen zu erzeugen. Wärmeerzeugung über nicht-regenerative Quellen ist komplett verboten. Aber dieses Manko ist uns bewusst und lässt sich nicht ändern. Wir sind froh, dass es eine einigermaßen klimafreundliche Art der Energieerzeugung ist.

Nach all der Aufregung waren wir auf jeden Fall sehr erleichtert, dass wir den Vertrag unterschrieben haben und hoffen, dass unser Einzug nicht allzuweit von dem angegebenen Einzugstermin im November 2020 entfernt liegen wird. Passenderweise hat Werner Wohnbau uns heute zur Feier des Vertragsabschlusses noch eine kleine Aufmerksamkeit geschickt. 🙂
Drumherum tut sich allerdings schon ein bisschen was:



Dort, wo jetzt das Wohngebiet gebaut wird, waren früher Gärten. Daher stammt auch der offizielle Name – Gartenquartier. Der Entschluss zur Bebauung der Gärten hat damals verständlicherweise für sehr viel Frust bei den früheren Nutzenden geführt. Als Kompromiss entsteht nun zwischen den Häusern entlang der Okenstraße und den Reihenhäusern ein kleiner Park.
Die Überbleibsel der Gärten kann man momentan in voller Blüte bewundern:



Ich fand die Idee schön, dass zumindest ein bisschen was von den früheren Gärten im Gartenquartier bleibt. Aus diesem Grund habe ich ein paar Ableger von dem Schmetterlingsflieder mit nach Hause genommen, um sie später in unseren Garten pflanzen zu können.
Eigentlich sagt man ja nur bei Hochzeiten, dass etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues Glück für die Zukunft bringt. Aber beim Hausbau stimmt das bestimmt auch. So habe ich mit dem Schmetterlingsflieder etwas Altes und (fast) Blaues, das Haus ist ganz neu und das Geld geliehen. So kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. 🙂