Bei strahlendem Sonnenschein haben wir heute auf dem Weg zum Einkaufen mal wieder einen Stopp auf der Baustelle eingelegt und einen Blick in die Häuser geworfen.
4. Hausreihe
4. Hausreihe
5. Hausreihe
5. Hausreihe
5. Hausreihe
6. Hausreihe
6. Hausreihe
In der vierten Hausreihe ist in allen Häusern der Estrich gegossen worden und für die Trockenbauwände liegen die Materialien bereit.
Vierte Hausreihe
Bei uns herrscht noch ein bisschen Chaos im Haus… Außen hat sich weiterhin nicht viel getan. Isolierung für unsere Hausreihe fliegt mittlerweile seit Wochen auf der Baustelle herum, aber jetzt ist noch eine weitere große Ladung geliefert worden. Vielleicht wird es damit dann auch bald bei unserer Außenfassade weitergehen.
Äußerlich hat sich in der letzten Woche nicht viel auf der Baustelle getan, aber als wir am Wochenende einen Blick ins Innere unserer Hausreihe geworfen haben, haben wir durchaus Fortschritte erkannt. Aktuell läuft im Erdgeschoss die Rohmontage, damit anschließend der Estrich gegossen werden kann. So steht es jedenfalls im Haus-Bau-Kompass von Werner Wohnbau. In der vierten Hausreihe wird der Estrich derzeit schon gegossen.
EG in der fünften Hausreihe – Blick von der Terrasse
EG in der fünften Hausreihe – Blick aufs zukünftige Gästeklo
Bei den Terrassenplatten ist unsere Wahl ziemlich schnell auf die Nummer 5 (Malaga) gefallen. Nummer 2 hätte uns zwar besser gefallen, aber nachdem uns ein Nachbar bestätigt hat, dass man da im Sommer heiße Füße bekommt, haben wir uns lieber umentschieden. Ich überlege noch, ob wir vielleicht noch Randsteine setzen lassen, wenn das möglich ist.
Gestern kam eine Mail von Werner Wohnbau, dass man sich die zur Wahl stehenden Terrassenplatten auf der Baustelle anschauen und auswählen kann. Ich muss sagen, dass das aufgrund der Flexibilität und der begrenzten Auswahl meine zweitliebste Bemusterungsform ist. (Platz 1 ist die Bemusterung der Haustüren, die man mithilfe von Fotos bequem auf dem Sofa machen konnte.) Da habe ich heute gleich die Mittaspause genutzt und auf der Baustelle vorbeigeschaut. Ich hatte mir das irgendwie ein bisschen offizieller vorgestellt, aber an einem Bauzaun zwischen den Hausreihen 4 und 5 lehnten tatsächlich ein paar Platten am Bauzaun.
Liebevolle Präsentation 😉
Für alle, die nicht direkt vor Ort wohnen und schon einen Blick auf die Platten werfen möchten, kommen hier ein paar Detailbilder. Die Steine kommen anscheinend regional von Uhl, wenn man sich die Namen und Farben auf der Homepage anschaut (Danke für den Hinweis… 🙂 ).
Bei dieser Farbe steht kein Name auf den Platten
Bei der Gelegenheit konnte ich auch die Fortschritte auf der Baustelle bewundern, die vierte Hausreihe hat mittlerweile gar kein Gerüst mehr und die sechste Hausreihe hat fast schon ein Dach.
Mittlerweile ist es tatsächlich schon zwei Jahre her, dass wir die Reservierung für unser Reihenhaus unterschrieben haben. Das dreijährige Jubiläum feiern wir dann hoffentlich im eigenen Haus…
Während man im ersten Jahr im zweiten Bauabschnitt keine Bauaktivitäten beobachten konnte, steht dort nach zwei Jahren immerhin ein Rohbau. (Und es liegt seit Monaten ein riesiger Erdhaufen vor unserem Haus, was meine Idee einer Bilder-Zeitreihe von diesem Blickwinkel aus zunichte gemacht hat.)
Oktober 2018
Oktober 2019
Oktober 2020
Wenn man von ersten Bauabschnitt in Richtung Norden schaut, sieht man mittlerweile, wie sich die Häuser des zweiten Bauabschnitts einreihen.
Oktober 2018
Oktober 2019
Oktober 2020
Das unten links stehende Bild habe ich im letzten Jahr an dem Tag gemacht, an dem wir unsere erste Rechnung von Werner Wohnbau bekommen haben. Ein Jahr später haben sie doch schon ordentlich etwas für ihr Geld getan. 🙂
Oktober 2019
Oktober 2020
Über unser Dekra-Gutachten haben wir kürzlich unsere zukünftige Hausnummer erfahren. Weihnachtspost für das Jahr 2021 geht bitte in die Maria-und-Georg-Dietrich-Straße 21.
Anfang September bekamen wir eine wirklich nette E-Mail von unserem neuen Fliesenleger mit der Aufforderung die Fliesen für die Bäder, die Küche und den Flur zu bemustern. In angenehmen Kontrast zum Ablauf bei der Bemusterung der Sanitärgegenstände standen in der Mail einige Infos, z.B. in welcher Größenordnung sich die Mehrkosten bewegen, wenn man größere Fliesen als 30x60cm auswählt. (NB: In der Bau- und Leistungsbeschreibung von Werner Wohnbau wird von 20×20 cm oder 25×25 cm als Standard ausgegangen. Das „Standardformat“ ist allerdings kaum mehr erhältlich, bei Hagebau nimmt man 30×60 cm als Standard.) Angenehmerweise werden die Fliesen bei Hagebau direkt in Offenburg bemustert, so dass man das auch nach Feierabend erledigen kann. Wir bekamen dort ziemlich schnell einen Termin. Vorher hatten wir uns schon einige Gedanken zu Farben usw. gemacht, so dass wir guter Hoffnung waren, dass wir alle Fliesen in diesen 1,5 Stunden auswählen würden.
Dank der guten Beratung haben wir dies dann auch auf die Minute genau geschafft. Für die Böden haben wir uns für Fliesen in Preisrahmen von Werner Wohnbau entschieden, für die Wände sind wir etwas über diese Preisgrenze hinaus gegangen. An den Wänden haben wir meist Fliesen im Format 10x20cm und auf dem Boden das Format 30x60cm.
Für die Küche hatten wir von unserem Küchenladen zum Glück Muster für die Arbeitsplatte und die Fronten dabei, damit wir die Fliesen einigermaßen passend aussuchen können. Die Wandfliesen für die Küche waren trotzdem die Entscheidung, bei der ich mich am schwersten getan habe. Ich hatte die Befürchtung, dass man sich an den Fliesen zu schnell „über“ sieht. Andererseits, wann hat man sich als Norddeutsche schon an Backstein übersehen… 🙂
Zum Glück hatte Hagebau die Fliesen auch auf einer etwas größeren Fläche zum Anschauen. Dies hat mich überzeugt, dass die Fliesen nicht zu unruhig wären. Wie man auf diesem Foto sieht, sind die Fliesen nicht 10×20 cm, sondern etwas länger. Das spart Fugen, die man dann nicht putzen muss.
Für das Gäste-WC haben wir uns für blaue Fliesen an der Wand und braune Fliesen am Boden entschieden. Die braunen Fliesen sind etwas dunkler, als es auf dem Bild aussieht und werden auch in den Flur kommen, der direkt an das Gäste-WC anschließt.
Das Bad im OG wollten wir möglichst neutral halten. An die Wand kommen Fliesen in jade im 20x20cm-Format.Die weiße Fliese haben wir nur als Kontrast daneben gehalten, da jade sonst auf den Bildern wie weiß aussah. Auf den Boden kommen Fliesen in anthrazit, auch die Wand in der Dusche wird damit gefliest.
Das zweite Bad im Dachgeschoss wird an den Wänden hellblau und auf dem Boden braun.
(Wenn ich die Bilder nun hier alle nacheinander betrachte, habe ich das Gefühl, dass uns Wandfliesen mit Blautönen anscheinend recht gut gefallen…)
Wir hatten uns vorher keine Gedanken darüber gemacht, dass man auch Fugenfarben bemustern muss… Aber natürlich muss die Fugenfarbe immer zu den jeweiligen Fugen passen. Dafür gab es eine dicke Mappe mit den verschiedensten Fugenfarben. Zuhause fanden wir dann, dass die Fugen auf den Bildern doch sehr hell aussahen. Aber als ich die Fliesenmuster bei Hagebau abgeholt habe, habe ich mir die Farben noch einmal im Vergleich zu weißen Fugen angeschaut und war erleichtert. In Wirklichkeit sind sie zum Glück ausreichend dunkel, so dass man nicht jeden Dreck gleich sieht.
In dem Programm, in dem ich unser Haus in 3D nachbaue, gibt es leider nicht 100%ig vergleichbare Fliesen, aber dies kommt den ausgewählten Fliesen am nächsten:
Eigentlich dachten wir, dass uns das Bad nicht so wichtig ist und wir diese Planung schnell abschließen könnten. Wir hatten eine grobe Idee, was wir wollten, aber am Ende hat es von der Aufforderung zur Bemusterung bis zum fertigen Angebot über fünf Monate gedauert. Die Länge des folgenden Texts deutet darauf hin, dass es kein ganz einfacher Weg war. 🙂
Wünsche
Mit folgenden Wünschen sind wir in die Badplanung gegangen:
Hintergrund
Ergebnis
Gäste-WC
Anderes Waschbecken
Optische Gründe
Ausgetauscht
Anderer Wasserhahn
Optische Gründe + wir möchten bei allen Wasserhähnen zum Energiesparen „Mittelstellung kalt“
Ausgetauscht
Spülrandloses WC
Leichter zu reinigen
Ausgetauscht
Unterschrank, um den Syphon zu verdecken
Optische Gründe
Geht aufgrund des seitlichen Wasseranschlusses nicht, stattdessen Design-Syphon (wat dat nich all gift…)
Bad im OG
Anderer Wasserhahn
Optische Gründe + wir möchten bei allen Wasserhähnen zum Energiesparen „Mittelstellung kalt“
Ausgetauscht, im gleichen Zuge dann auch neue Armatur an der Badewanne, die sollte anscheinend immer aus der gleichen Serie sein wie beim Waschbecken
Rechteckige Duschwanne
Damit man gerade Scheiben an der Duschabtrennung hat, macht das Abziehen leichter
Ausgetauscht
Duscharmatur mit Kopfbrause und Thermostat
Luxus-Gründe 🙂
Ausgetauscht
(Kein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit:) Duschabtrennung
Ist nicht im Standard enthalten, wenn man dies nicht beauftragt, ist die Dusche nicht nutzbar
Eingeplant
Doppel-Möbelwaschtisch
Praktische Gründe
Ausgetauscht
Unterschrank
Praktische Gründe
Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Auswahl zurückgestellt
Spülrandloses WC
Leichter zu reinigen
Ausgetauscht
Bad im DG
Rechteckige Duschwanne
Damit man gerade Scheiben an der Duschabtrennung hat, macht das Abziehen leichter
Ausgetauscht
Anderer Wasserhahn
Wir möchten bei allen Wasserhähnen zum Energiesparen „Mittelstellung kalt“
Ausgetauscht
(Kein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit:) Duschabtrennung
Ist nicht im Standard enthalten, wenn man dies nicht beauftragt, ist die Dusche nicht nutzbar
Eingeplant
Möbelwaschtisch
Praktische Gründe
Ausgetauscht
Unterschrank
Praktische Gründe
Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Auswahl zurückgestellt
Spülrandloses WC
Leichter zu reinigen
Ausgetauscht
Bemusterung
Mitten im Lockdown kam Ende März die Aufforderung des Sanitärbetriebs Bruder unsere Badausstattung bei Pfeiffer und May zu bemustern, Mitte Mai war es dann endlich tatsächlich so weit. Da wir keine großen Fans der Standardausstattung von Werner Wohnbau sind, war klar, dass wir fast alle Gegenstände austauschen würden. Um die endlose Auswahl an Waschbecken, Wasserhähnen und Toiletten handhabbar einzugrenzen, legten wir uns auf regionale Hersteller fest. Es sollten also Produkte von Duravit und hansgrohe werden. Die Beraterin von Pfeiffer und May versuchte zwar immer wieder uns von den Vorzügen der Hausmarke zu überzeugen, aber nach deutlichen Hinweisen unsererseits wurden es am Ende dann tatsächlich Waschbecken und Toiletten von Duravit. Neben einer Duscharmatur von hansgrohe blieben wir bei den Wasserhähnen immerhin in der Familie – die Hähne von Grohe fanden wir einfach schöner… Eine unschöne Überraschung war, dass im Standard von Werner Wohnbau gar keine Duschabtrennungen enthalten sind. Dies ist uns bislang nicht aufgefallen, man geht schließlich erstmal davon aus, dass man eine komplette Dusche im Haus hat. Das ist ein unvorhergesehener Kostenfaktor, da man für eine zweiseitige Lösung aus Glas inkl. Montage schnell 1.500 bis 2.000€ pro Dusche los ist.
Irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…
Was wir bei der Badplanung schwierig fanden, war die Tatsache, dass die Preise der neuen Produkte während der Bemusterung bei Pfeiffer und May unklar blieben. Pfeiffer und May konnte uns zwar ihre Preise nennen, so dass man immerhin abschätzen konnte, welche Waschbecken eher teurer waren. Den Preis, den wir am Ende an Bruder würden zahlen müssen, blieb während der Bemusterung jedoch unklar. Diesen legt Bruder fest und zieht von diesem den Preis für das WW-Standardprodukt ab. Schwierig, auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen…
Erstellung des Angebots
So warteten wir nach dem Termin also gespannt auf das erste Angebot von Bruder, das nach einem Monat dann auch im Posteingang lag. Die Waschtischunterschränke haben wir dann vorerst gestrichen, da uns, ohne die Fliesen bemustert zu haben, eine finale Auswahl schwer fiel. Kleine Änderungen stimmten wir mit Pfeiffer und May ab, die diese dann an Bruder weitergaben, damit die Änderungen dort in das Angebot eingearbeitet werden. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Erstellung eines korrekten Angebots offensichtlich die größte Herausforderung im Prozess sein sollte. Es gab bei den einzelnen Positionen nur Kleinigkeiten zu ändern, trotzdem mussten wir einige Schleifen drehen, bis das Angebot wirklich so war, wie wir es wollten. Zum Teil wurde uns das gleiche Angebot einfach noch einmal geschickt, ohne das irgendetwas geändert wurde. Das war etwas mühselig, aber seit Anfang September haben wir nun ein Angebot, das alle Produkte enthält, die wir haben möchten.
Abstimmung der Gewerke
Unsere Elektroplanung für die Bäder hatten wir noch nicht gemacht, da wir diese an die neuen Sanitärgegenstände anpassen wollten. So soll z.B. eine Steckdose zwischen Doppelwaschtisch und Toilette, damit dort dauerhaft ein Föhn eingesteckt sein kann. Damit wir solche Steckdosen planen können, müssen wir natürlich wissen, wo genau Toilette und Waschbecken angebracht werden. Derartige Badpläne machte uns Werner Wohnbau, nachdem wir ihnen unsere ausgewählten Produkte mitgeteilt haben. Dabei wies uns der Bauleiter netterweise noch darauf hin, dass unser neues Waschbecken im Gäste-WC nur knapp passt und wir aus optischen Gründen lieber ein schmaleres wählen sollten. Dies konnten wir vorher aus den unbemaßten Plänen, die wir bis dahin hatten, nicht entnehmen.
Finanzen
Die Preise von Bruder waren im Vergleich zu den Preisen im Internet happig, trotz der angekündigten Gutschriften für gestrichene Standard-Produkte. Klar, Bruder möchte natürlich auch etwas an dem Produkt verdienen, aber eine Gewinnmarge ist ja auch bereits in den Preisen für die Standardprodukte enthalten. Was uns an dem Ablauf gestört hat, ist, dass die Gutschriften für die Standardprodukte nicht ausgewiesen wurden. Beim Angebot des Elektrikers wurde jede gestrichene Steckdose ausgewiesen, so dass man die Gutschriften transparent nachvollziehen konnte. Natürlich tauchen da mal Flüchtigkeitsfehler auf, die man so finden und korrigieren kann. Da sich Bruder jedoch auch auf unser Bitten hin nicht dazu bereit erklärt, diese Gutschriften transparent im Angebot darzustellen, gibt es für uns keine Möglichkeit die Gutschriften zu überprüfen. Das finden wir wirklich ärgerlich, aber die einzige Alternative, die es gäbe, wäre die Bäder komplett als Eigenleistung bauen zu lassen und von Werner Wohnbau eine Gutschrift über die kompletten Bäder zu bekommen. Diesen Aufwand scheuen wir und so beißen wir lieber in den sauren Apfel und hoffen, dass die Gutschriften korrekt berechnet wurden.
Auch wenn wir den Hauptteil der Elektroplanung eigentlich schon Anfang Januar erledigt hatten, ganz abschließen konnten wir die Aufgabe erst jetzt.
Anfang Januar hatten wir alles geplant, was nicht in den Bereichen von Sonderwünschen oder den Bädern lag. Nach unserem Übergabegespräch mit Werner Wohnbau und der anschließenden Beauftragung der Sonderwünsche Mitte Februar warteten wir dann auf die überarbeiteten Elektropläne vom Elektriker. Und warteten, und warteten. Auch Nachfragen halfen nicht. Aber es war die Zeit des Lockdowns, es lief natürlich nirgendwo alles ganz glatt. Ende April musste es dann auf einmal ganz schnell gehen. Da wir uns zum Glück vorher schon Gedanken gemacht hatten, konnten wir auch schnell liefern und Elektro Kummer beantwortete die noch offenen Fragen enorm schnell, gerne schon um sechs Uhr morgens. Nachdem das Erdgeschoss Ende April gemauert war, verstanden wir auch, warum die Eile geboten war. Mitte Mai waren schon alle Kabel im Erdgeschoss verlegt.
Nun fehlte nur noch die Elektroplanung für die Bäder. Da wir nicht die Standardprodukte von Werner Wohnbau wollten, mussten wir die Bemusterung bei Pfeiffer und May und die anschließende Planung durch den Sanitärbetrieb abwarten. Der Termin für die Sanitärbemusterung war Mitte Mai, wir dachten, dass die Planungen dann auch schnell abgeschlossen werden könnten. (Die langwierige Angebotserstellung für die Bäder ist aber Thema für einen eigenen Beitrag…) Es dauerte auf jeden Fall bis Ende August, aber nun haben wir die Elektroplanung tatsächlich für alle Zimmer abgeschlossen. Wir haben zwar schon an der einen oder anderen Stelle Zweifel, ob unsere Planungen so richtig sind, aber das ist wohl normal…
Am Ende kommen folgende Installationen zur Standardausstattung dazu:
2 zusätzliche Lichtschalter
7 Einfachsteckdosen
5 Doppelsteckdosen
3 Dreifachsteckdosen
3 Steckdosen-Erweiterungen (1 auf 2fach)
1 Steckdosen-Erweiterung (2 auf 3fach)
3 Steckdosen mit eigenem Stromkreislauf
5 doppelte Netzwerkdosen
3 einfache Netzwerkdosen
Patch und Switch für das Netzwerk
Außerdem haben wir fast alle TV-Dosen gestrichen, weil wir darauf setzen, dass wir weiterhin nur über das Internet fernsehen. Genug Netzwerkdosen haben wir auf jeden Fall. 🙂 Die Netzwerkdosen sind zum Teil auch dafür vorgesehen, auf jeder Etage das WLAN zu verteilen, da dies bei den Betondecken sonst schwierig wird.
Die Firma Kummer, die für die Ausführung zuständig ist, war wirklich sehr hilfsbereit und stand für Fragen immer zur Verfügung. Einen Extra-Pluspunkt bekommt sie für die transparente Angebotserstellung, bei der jede Gutschrift für die gestrichenen Positionen aus der Standardausstattung ausgewiesen wird.
In der letzten Woche gab es große Fortschritte. In der 5. Hausreihe ist mittlerweile die Dachkonstruktion gut zu erkennen und in der 6. Hausreihe haben die Maurer mit dem Obergeschoss angefangen. Diese Woche müsste dann bei uns das Dach gedeckt werden. Zudem werden die Fenster weiter eingebaut.
5. Hausreihe
6. Hausreihe
Auch im Innenraum tut sich etwas. In der 4. Hausreihe sind die Fenster und Türen drin, man kann also nur noch durch die (spiegelnden) Scheiben schauen. Dort sind schon Bautreppen und Arbeiten an den Böden zu sehen. In unserer Hausreihe sind die Stützen aus dem Erdgeschoss entfernt worden, die Räume wirken dadurch gleich viel großzügiger… Und in der 6. Hausreihe war Elektro Kummer im Erdgeschoss fleißig.
Da unser Richtfest Corona-bedingt ausfallen muss, haben wir leider nur im kleinen Kreis auf unser Dach angestoßen… Dafür feiern wir die Einweihung dann umso ausführlicher.
Ein letztes Mal vor unserem Urlaub haben wir gestern einen Blick auf die Baustelle geworfen. In unserer Reihe hat sich diese Woche noch nichts Sichtbares getan, aber in der sechsten Reihe wird fleißig gemauert und auch beim Dach in der vierten Reihe geht es voran. Die Dachfenster sind schon eingebaut und mittlerweile haben sich zu den Haustüren auch Paletten mit Fenstern gesellt.
6. Hausreihe
4. Hausreihe
4. Hausreihe
Warten auf den Einbau
Bezüglich unserer Entwässerungsmulde gab es diese Woche auch Neuigkeiten von Werner Wohnbau. Die Mehrheit in unserer Hausreihe hat sich für die Variante mit einer Reihe L-Steinen entschieden. Wenn nun tatsächlich alle den Sonderwunsch unterschreiben, sieht es später am Ende unseres Gartens also ungefähr so aus.