KW 43 – Stand auf der Baustelle

Äußerlich hat sich in der letzten Woche nicht viel auf der Baustelle getan, aber als wir am Wochenende einen Blick ins Innere unserer Hausreihe geworfen haben, haben wir durchaus Fortschritte erkannt. Aktuell läuft im Erdgeschoss die Rohmontage, damit anschließend der Estrich gegossen werden kann. So steht es jedenfalls im Haus-Bau-Kompass von Werner Wohnbau. In der vierten Hausreihe wird der Estrich derzeit schon gegossen.

Bei den Terrassenplatten ist unsere Wahl ziemlich schnell auf die Nummer 5 (Malaga) gefallen. Nummer 2 hätte uns zwar besser gefallen, aber nachdem uns ein Nachbar bestätigt hat, dass man da im Sommer heiße Füße bekommt, haben wir uns lieber umentschieden. Ich überlege noch, ob wir vielleicht noch Randsteine setzen lassen, wenn das möglich ist.

Noch schnell ’ne Küchenwand

Seit unserer Küchenplanung war ich noch nicht ganz zufrieden mit dem Abschluss in Richtung des Wohnzimmers. Durch die unterschiedlichen Höhen des Kühlschranks und der daneben stehenden Hochschränke sah es irgendwie so unfertig aus. Deshalb haben wir nun spontan Werner Wohnbau noch gefragt, ob wir dort eine kleine Zwischenwand einziehen könnten. Die Abstimmungen waren innerhalb von zwei Tagen erledigt und so eine Wand ist günstiger als wir dachten. Jetzt bin ich deutlich zufriedener. 🙂

Optimale Busanbindung

Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsbereichs wird zurzeit diskutiert, wo der ZOB zukünftig platziert werden kann. Es stand zur Diskussion, dass er dort vergrößert wird, wo er derzeit ist (südlich des Bahnhofs), oder nördlich des Bahnhofs neu gebaut wird. Der nördliche Standort bedeutet, dass der ZOB vermutlich fast direkt an den ersten Bauabschnitt unserer Reihenhäuser angrenzt. Nun ist die Entscheidung gefallen, dass mindestens ein Teil des ZOB auf jeden Fall in den Norden verlegt wird. Mehr Details findet man im Offenblatt vom 17. Oktober 2020 auf Seite 7. Damit verkürzt sich für uns der potentielle Weg zum Bus von ca. 600m auf nur noch ca. 150 m. Der Umbau ist für die Jahre 2025 bis 2027 geplant, nächstes Jahr gibt es zunächst einen Wettbewerb. Eine Entscheidung zum Durchgangsverkehr im Bahnhofsbereich gibt es noch nicht, die Varianten im Wettbewerb werden zunächst mit und ohne Durchgangsverkehr geplant.

Wer Fragen zum Sanierungsgebiet Bahnhof-Schlachthof hat, kann sich auch an die Info-Tanke wenden, die mittlerweile eröffnet ist.

Es geht an die Terrassengestaltung

Gestern kam eine Mail von Werner Wohnbau, dass man sich die zur Wahl stehenden Terrassenplatten auf der Baustelle anschauen und auswählen kann. Ich muss sagen, dass das aufgrund der Flexibilität und der begrenzten Auswahl meine zweitliebste Bemusterungsform ist. (Platz 1 ist die Bemusterung der Haustüren, die man mithilfe von Fotos bequem auf dem Sofa machen konnte.) Da habe ich heute gleich die Mittaspause genutzt und auf der Baustelle vorbeigeschaut. Ich hatte mir das irgendwie ein bisschen offizieller vorgestellt, aber an einem Bauzaun zwischen den Hausreihen 4 und 5 lehnten tatsächlich ein paar Platten am Bauzaun.

Liebevolle Präsentation 😉

Für alle, die nicht direkt vor Ort wohnen und schon einen Blick auf die Platten werfen möchten, kommen hier ein paar Detailbilder. Die Steine kommen anscheinend regional von Uhl, wenn man sich die Namen und Farben auf der Homepage anschaut (Danke für den Hinweis… 🙂 ).

Bei der Gelegenheit konnte ich auch die Fortschritte auf der Baustelle bewundern, die vierte Hausreihe hat mittlerweile gar kein Gerüst mehr und die sechste Hausreihe hat fast schon ein Dach.

Vor zwei Jahren…

Mittlerweile ist es tatsächlich schon zwei Jahre her, dass wir die Reservierung für unser Reihenhaus unterschrieben haben. Das dreijährige Jubiläum feiern wir dann hoffentlich im eigenen Haus…

Während man im ersten Jahr im zweiten Bauabschnitt keine Bauaktivitäten beobachten konnte, steht dort nach zwei Jahren immerhin ein Rohbau. (Und es liegt seit Monaten ein riesiger Erdhaufen vor unserem Haus, was meine Idee einer Bilder-Zeitreihe von diesem Blickwinkel aus zunichte gemacht hat.)

Wenn man von ersten Bauabschnitt in Richtung Norden schaut, sieht man mittlerweile, wie sich die Häuser des zweiten Bauabschnitts einreihen.

Das unten links stehende Bild habe ich im letzten Jahr an dem Tag gemacht, an dem wir unsere erste Rechnung von Werner Wohnbau bekommen haben. Ein Jahr später haben sie doch schon ordentlich etwas für ihr Geld getan. 🙂

Über unser Dekra-Gutachten haben wir kürzlich unsere zukünftige Hausnummer erfahren. Weihnachtspost für das Jahr 2021 geht bitte in die Maria-und-Georg-Dietrich-Straße 21.

Ergebnis des Rohbau-Audits

Wir haben das Gutachten zum Rohbau-Audit bekommen. Folgende Punkte werden dort bemängelt:

  • Ausführung von Stemmarbeiten und Steckdosen in der Haustrennwand und der Außenwand in allen Geschossen und die Folgen für den Schallschutz
  • Betonierung über die Haustrennfuge und die Folgen für den Schallschutz
  • Spalte am Holzwechsel des Dachfensters
  • Fehler in der inneren Abdichtung des Küchenfensters
  • Zu hohe Haustürschwelle

Außerdem wurden Hinweise zum Brandschutz und zur Abdichtung der Fenster gegeben. Das Gutachten haben wir am vergangenen Montag an Werner Wohnbau geschickt mit der Bitte, die Mängel zu beheben. Mal schauen, was nun passiert.

KW 41 – Stand auf der Baustelle

Wenn man die Häuser von außen sieht, denkt man, dass auf der Baustelle nicht viel passiert. Unser Haus ist noch immer nicht isoliert, das Material verteilt sich über die Baustelle. In der sechsten Hausreihe wird allerdings am Dachgeschoss gearbeitet.

Wenn man einen Blick durch die Fenster riskiert, sieht man jedoch im Inneren der 4. und 5. Hausreihe, dass auch hier fleißig gearbeitet wird. In der 4. Hausreihe erkennt man die ersten Arbeiten des Sanitärbetriebs und in der 5. Hausreihe sind nun die Bautreppen eingebaut und Bodenarbeiten laufen.

KW 38 – Stand auf der Baustelle

In der vierten Hausreihe hat sich viel getan. Dort ist bereits die Dämmung angebracht und die Fassade verputzt worden.

Und auch in der 5. Hausreihe ist jetzt das Dach drauf und auch die Dämmplatten liegen schon bereit. Bald ist es in unserem Haus nicht nur trocken, sondern auch einigermaßen warm. 🙂 Die Absturzgitter an unseren großen Fenstern im Dachgeschoss sind auch schon angebracht.

Und die 6. Reihe hat mittlerweile komplett ein Obergeschoss, zum Teil sogar schon mit Decke.

Fliesen

Anfang September bekamen wir eine wirklich nette E-Mail von unserem neuen Fliesenleger mit der Aufforderung die Fliesen für die Bäder, die Küche und den Flur zu bemustern. In angenehmen Kontrast zum Ablauf bei der Bemusterung der Sanitärgegenstände standen in der Mail einige Infos, z.B. in welcher Größenordnung sich die Mehrkosten bewegen, wenn man größere Fliesen als 30x60cm auswählt. (NB: In der Bau- und Leistungsbeschreibung von Werner Wohnbau wird von 20×20 cm oder 25×25 cm als Standard ausgegangen. Das „Standardformat“ ist allerdings kaum mehr erhältlich, bei Hagebau nimmt man 30×60 cm als Standard.) Angenehmerweise werden die Fliesen bei Hagebau direkt in Offenburg bemustert, so dass man das auch nach Feierabend erledigen kann. Wir bekamen dort ziemlich schnell einen Termin. Vorher hatten wir uns schon einige Gedanken zu Farben usw. gemacht, so dass wir guter Hoffnung waren, dass wir alle Fliesen in diesen 1,5 Stunden auswählen würden.

Dank der guten Beratung haben wir dies dann auch auf die Minute genau geschafft. Für die Böden haben wir uns für Fliesen in Preisrahmen von Werner Wohnbau entschieden, für die Wände sind wir etwas über diese Preisgrenze hinaus gegangen. An den Wänden haben wir meist Fliesen im Format 10x20cm und auf dem Boden das Format 30x60cm.

Für die Küche hatten wir von unserem Küchenladen zum Glück Muster für die Arbeitsplatte und die Fronten dabei, damit wir die Fliesen einigermaßen passend aussuchen können. Die Wandfliesen für die Küche waren trotzdem die Entscheidung, bei der ich mich am schwersten getan habe. Ich hatte die Befürchtung, dass man sich an den Fliesen zu schnell „über“ sieht. Andererseits, wann hat man sich als Norddeutsche schon an Backstein übersehen… 🙂

Zum Glück hatte Hagebau die Fliesen auch auf einer etwas größeren Fläche zum Anschauen. Dies hat mich überzeugt, dass die Fliesen nicht zu unruhig wären. Wie man auf diesem Foto sieht, sind die Fliesen nicht 10×20 cm, sondern etwas länger. Das spart Fugen, die man dann nicht putzen muss.

Für das Gäste-WC haben wir uns für blaue Fliesen an der Wand und braune Fliesen am Boden entschieden. Die braunen Fliesen sind etwas dunkler, als es auf dem Bild aussieht und werden auch in den Flur kommen, der direkt an das Gäste-WC anschließt.

Das Bad im OG wollten wir möglichst neutral halten. An die Wand kommen Fliesen in jade im 20x20cm-Format.Die weiße Fliese haben wir nur als Kontrast daneben gehalten, da jade sonst auf den Bildern wie weiß aussah. Auf den Boden kommen Fliesen in anthrazit, auch die Wand in der Dusche wird damit gefliest.

Das zweite Bad im Dachgeschoss wird an den Wänden hellblau und auf dem Boden braun.

(Wenn ich die Bilder nun hier alle nacheinander betrachte, habe ich das Gefühl, dass uns Wandfliesen mit Blautönen anscheinend recht gut gefallen…)

Wir hatten uns vorher keine Gedanken darüber gemacht, dass man auch Fugenfarben bemustern muss… Aber natürlich muss die Fugenfarbe immer zu den jeweiligen Fugen passen. Dafür gab es eine dicke Mappe mit den verschiedensten Fugenfarben. Zuhause fanden wir dann, dass die Fugen auf den Bildern doch sehr hell aussahen. Aber als ich die Fliesenmuster bei Hagebau abgeholt habe, habe ich mir die Farben noch einmal im Vergleich zu weißen Fugen angeschaut und war erleichtert. In Wirklichkeit sind sie zum Glück ausreichend dunkel, so dass man nicht jeden Dreck gleich sieht.

In dem Programm, in dem ich unser Haus in 3D nachbaue, gibt es leider nicht 100%ig vergleichbare Fliesen, aber dies kommt den ausgewählten Fliesen am nächsten: