KW48 – Stand auf der Baustelle

Am Freitag haben wir von unserem Bauleiter eine überraschend detaillierte Mail zum kommenden Ablauf bekommen. In den Häusern ohne Fußbodenheizung wurde nun bereits der Estrich gegossen, jetzt beginnt der Trockenbauer in den oberen Geschossen mit den Innenwänden. Danach folgt die Rohinstallation durch den Sanitärbetrieb.

In der vierten Hausreihe laufen mittlerweile schon die Vorarbeiten für die Garagen und die Innenwände werden gestellt.

In der sechsten Hausreihe haben wir diese Woche keine Fortschritte entdeckt.

Böden, Türen, Wände…

Da wir die Böden und Wandfarben als Sonderwunsch bei Werner Wohnbau beauftragt haben, haben wir diese Woche einen Ausflug ins Schwäbische gemacht, um dort zu bemustern. Die Firma kommt zwar auch mit Mustern auf die Baustelle in Offenburg, aber wir wollten für solche großen Entscheidungen lieber ein bisschen Ruhe und Beratung. So machten wir uns mit einem Wäschekorb voller Fliesenmuster auf die Reise.

Zunächst die einfachen Dinge: Bei den Türen war uns klar, dass wir einfache, weiße Türen wollen. Das war nach einer Minute erledigt. Bei zwei Bädern nehmen wir statt der normalen Beschläge WC-Beschläge mit Schließfunktion, aber sonst bleibt alles beim Standard.

Standardtür in weiß

Auch der nächste Punkt war nach einer weiteren Minute abgehakt: Es wird in Raufaser tapeziert und weiß gestrichen. Falls wir später noch einzelne Wände in anderen Farben haben und nicht selbst streichen wollen, kann man das auf der Baustelle auch kurzfristig mit den Malern besprechen, das kostet ca. 170€ pro Wand extra, wenn man keine außergewöhnlichen Farben nimmt.

Für die Treppe nehmen wir vorerst den vorgeschlagenen Grauton, schlicht weil wir bislang keine andere Idee haben.

Treppengrau, im Hintergrund das Raufaser-Muster

Bei den Böden ging es dann nicht mehr ganz so schnell. Für das Erdgeschoss hatten wir uns schon vorher überlegt, dass wir gerne Eichenparkett haben möchten. Für die anderen Geschosse wollten wir Laminat, hatten aber keine Idee, welches Holz.

Zum Glück war die Auswahl der Parkettvarianten, die die Firma in der Ausstellung hatte, nicht überwältigend, sondern ganz angenehm. Als große Muster gab es ca. 10 Böden von der Firma Meister. Natürlich hätte man auch noch viele andere Böden als kleinere Musterkarten anschauen können, aber wir haben uns schnell für Landhausdielen in Eiche entschieden. (Wer sich ohne lange Fahrt schon Muster der Firma Meister anschauen möchte, wird zum Beispiel auch bei Hagebau fündig.)

Bei der Auswahl der Fliesen für den Eingangsbereich/ Gäste-WC und die Küche hatten wir uns ursprünglich für unterschiedliche Bodenfliesen entschieden. Bei der Parkettauswahl hat der Mitarbeiter der Firma uns nun den Tipp gegeben, dass es besser aussehen würde, wenn wir die Böden einheitlich in einer Farbe gestalten würden. Zudem hat er uns empfohlen bis auf die Höhe der kleinen Zwischenwand in der Küche zu fliesen und erst danach mit dem Parkett anzufangen. So kann man Einkäufe mit Straßenschuhen in die Küche bringen, ohne übers Parkett laufen zu müssen. Die Idee fanden wir ganz gut, wir hatten uns vorher schon Gedanken gemacht, wie man den Übergang am schlausten gestaltet. (Und für den Parkettverleger hat die Version den Vorteil, dass der Fliesenleger sich mit allen schrägen Wänden rumschlagen muss…) Das bedeutete nun nur, dass wir fürs Gäste-WC neue Wandfliesen aussuchen mussten, weil die vorherigen nicht zu den dunkelgrauen Bodenfliesen passten. Aber das haben wir abends beim Hagebau noch schnell erledigt.

Bei den Böden für das Ober- und Dachgeschoss hatten wir vor dem Termin keine Idee, welches Laminat wir möchten. Bezüglich des Trittschalls hat uns der Mitarbeiter zu der Standardvariante geraten: Es gäbe zwar auch dickere Dämmung, aber die gäbe auf Dauer nach und das wäre nicht gut für das Laminat. Zudem höre man den Unterschied eh nicht. Wir bleiben deshalb beim Standard. Bei der Holzsorte wären Buche und Ahorn im Standardpreis inbegriffen. Beide Sorten werden so oft verbaut, dass die Firma im Einkauf dafür einen besseren Preis bekommt, als für alle anderen Varianten. Buche haben wir von Anfang an ausgeschlossen und auch von Ahorn sind wir eigentlich kein wirklicher Fan. Eiche fänden wir auch hier am schönsten. Am Ende ist es dann die Risseiche geworden, eine von seeehr vielen verschiedenen Eichenvarianten.

Wenn man über Böden nachdenkt, denkt man schnell auch über die Treppe nach, da diese ja auch aus Holz ist und natürlich möglichst zum Boden passen soll. Leider bemustert man das Holz bei einer anderen Firma, so dass man nicht direkt vergleichen kann. Der Mitarbeiter hat uns jedoch dringend dazu geraten, gar nicht erst anzustreben, dass das Holz von Boden und Treppe gleich aussieht. Das ist eh nicht zu schaffen, man kann nur enttäuscht werden. Wir werden deshalb zwar die Eichenstufen auswählen, wohlwissend aber, dass das nicht genauso aussieht wie der Boden. (Fragt mich in einem halben Jahr noch einmal, ob ich immer noch so gelassen in der Frage bin. :-))

Wir waren mit der Beratung durch die Firma sehr zufrieden und hatten das Angebot schon im Posteingang bevor wir zurück in Offenburg waren. Eine angenehme Abwechslung zu anderen Firmen – die Fliesen haben wir zum Beispiel vor zwei Monaten bemustert und immer noch kein Angebot. Laut der Firma können sie ab Ende Februar/ Anfang März anfangen zu streichen, anschließend werden die Böden verlegt.

Strom für die Garage

Da unsere Garage sehr groß ist, bietet es sich an, sie nicht nur für das Auto zu nutzen. Wir wollen ans Kopfende auf jeden Fall auch eine Werkbank stellen. Den Sonderwunsch „Elektroinstallation in der Garage“ haben wir schon im Februar beauftragt. Wir würden aber gerne auch noch zusätzliche Steckdosen installieren. Komischerweise können weder Werner Wohnbau noch der Elektriker uns sagen, wo die schon beauftragten Steckdosen eingebaut werden. Nach unserem beharrlichen Nachfragen dürfen wir nun die Lage unserer Steckdosen und Lampen in eine Skizze eintragen, damit wir diese später wie geplant nutzen können.

KW 47 – Stand auf der Baustelle

Passend zu den sinkenden Außentemperaturen wird nun endlich auch unsere Hausreihe gedämmt. Die Handwerker waren sogar am Samtag auf der Baustelle aktiv.

Innen sieht es gewohnt chaotisch aus. 🙂

Unser EG

In der 4. und 6. Hausreihe laufen die Arbeiten im Moment eher im Innenbereich, von außen sind keine Fortschritte zu sehen.

Bei unserem Besuch auf der Baustelle haben wir gleich zwei Nachbarn aus der 4. Hausreihe getroffen und dabei für die Terrassenplanung dazugelernt. Wir dachten eigentlich, dass wir uns erst später zum Terrassendach Gedanken machen müssen. Allerdings haben die Nachbarn uns erzählt, dass unter Umständen unter der Terrasse Fundamente für die Dachstützen gegossen werden müssen. Wenn man das jetzt nicht gleich mit erledigt, muss man für die Fundamente die Platten später wieder hochnehmen. Das wollen wir natürlich vermeiden und werden uns deshalb wohl demnächst mal mit Terrassendächern auseinandersetzen.

Terrassen in der 4. Reihe

Da der Weg vor der 4. Reihe jetzt fertig gepflastert ist, haben wir dort einen „Vorgarten“ vermessen, um abschätzen zu können, wie groß eine Fahrradgarage vor dem Küchenfenster sein könnte (ca. 2,80 m x 1,40 m). Im ersten Bauabschnitt sieht man auf jeden Fall, dass man Fahrräder auf dem Platz in verschiedensten Konstruktionen unterbringen kann.

Mittlerweile haben wir übrigens auch von Werner Wohnbau die Antwort auf unsere Mängelliste bekommen, die die Dekra im Audit festgestellt hatte. Laut unserem Bauleiter wurden die Mängel alle behoben, er hat dies mit Bildern dokumentiert. Jetzt sind wir gespannt aufs nächste Audit…

Virtuelle Besichtigung im Musterhaus

Ein zukünftiger Nachbar hat mir den Tipp gegeben, dass man das Musterhaus von Werner Wohnbau auch virtuell besichtigen kann. Falls man sich also fragt, ob der Schrank eher in die rechte Ecke oder in die linke Ecke soll, kann man sich die fertigen Räume hier ganz in Ruhe anschauen: https://tourmkr.com/F14iNu5e5O.

(Danke für den Tipp! Die Mail ist leider nicht angekommen, aber ich habe das virtuelle Musterhaus nach dem Hinweis dann selbst auf der Homepage von Werner Wohnbau gefunden.)

KW 46 – Stand auf der Baustelle

Auch diese Woche hat sich zumindest äußerlich nichts in unserer Hausreihe getan.

Aber in der 4. Hausreihe wurde mit den Außenarbeiten begonnen und in der 6. Hausreihe werden Türen und Fenster eingebaut.

Auch von innen ist in unserem Haus kein Fortschritt erkennbar, aber in der 4. Hausreihe wurde nun mit den Trockenbauwänden begonnen.

KW 45 – Stand auf der Baustelle

Während es in der 4. Hausreihe innen nach dem Estrich schon ganz wohnlich aussieht, herrscht in unserem Haus noch Chaos. In der 6. Hausreihe stehen die Fenster und Terrassentüren zum Einbau bereit.

Von außen tut sich in der 6. Hausreihe am meisten: Während in unserer Hausreihe weiterhin keine Dämmung in Sicht ist, ist das Dach der 6. Hausreihe in der letzten Woche halb gedeckt worden.

Das Gelände für das Mehrfamilienhaus nebenan sieht mittlerweile sehr aufgeräumt aus.

Den Samstag haben wir genutzt und bei Maier + Kaufmann Randsteine für unsere Terrasse ausgesucht. Damit ist unsere Bemusterungsaufgabe für die Terrasse abgeschlossen. 🙂

Bürgerabend in Nordwest

Gestern Abend fand ein virtueller Bürgerabend vom Stadtteil- und Familienzentrum und der Bürgervereinigung Nordwest statt. Spontan haben wir uns dort auch angemeldet, nach 6 Stunden Videokonferenz auf der Arbeit war die Webcam eh gerade optimal eingestellt. 🙂 Es war wirklich interessant und schön zu sehen, wie aktiv die Arbeit im Stadtteil ist. Es ging auch konkret um die Maria-und-Georg-Dietrich-Straße: Da momentan viele Autos die Straße als Rennstrecke nutzen, wurde der Wunsch geäußert, dass etwas zur Verkehrsberuhigung getan wird. Die Antwort der Stadt war, dass vorerst nur bei der Frühförderstelle eine 30er-Zone eingerichtet werden konnte. Die Tatsache, dass in dem kommenden Mehrfamilienhaus Seniorenwohnungen eingerichtet werden sollen, führt aber zu neuen Möglichkeiten. Zudem kann sich die Verkehrssituation durch die Neugestaltung des Bahnhofsareals und des ZOBs auch noch komplett ändern.

Neben den Verkehrsthemen standen auch Wünsche zur Gestaltung des Stadtteils und zur Nachbarschaftshilfe auf dem Programm. Insgesamt war es ein sehr netter Austausch und beim nächsten Mal sind wir gerne wieder dabei.

Auch nebenan tut sich was

Bislang lag das Gelände direkt vor unseren Reihenhäusern noch brach. Hier baut Grossmann selbst Seniorenwohnungen in einem Mehrfamilienhaus, das dem Mehrfamilienhaus vor dem ersten Bauabschnitt sehr ähnlich sieht. Mehr Infos findet man bei den Unterlagen für die 16. Gestaltungsbeiratssitzung im Juni 2018. Viel passiert ist auf dem Gelände bislang aber noch nicht. Das war für uns anfangs sehr relevant, da das Gebäude laut Werner Wohnbau Teil unseres Schallschutzkonzepts war und wir nicht hätten einziehen dürfen, wenn es nicht mindestens im Rohbau gestanden hätte. Da sich der Baubeginn aber anscheinend immer wieder verschob, hat Werner Wohnbau nach eigener Aussage in unseren Häusern bessere Fenster einbauen lassen und so sind wir nicht mehr auf den Baubeginn des Gebäudes angewiesen. Trotzdem sind wir natürlich nicht so scharf darauf, dass wir nach unserem Einzug monatelang eine Großbaustelle direkt neben unserem Garten haben. Ein baldiger Baubeginn wäre also durchaus in unserem Sinne. Auch wenn wir dadurch den schönen Ausblick verlieren werden…

Hier schauen wir später nur noch auf das Mehrfamilienhaus

Nun tut sich tatsächlich endlich etwas auf dem Gelände. Ein Bagger ist angerückt und räumt die Pflanzen weg. Eventuell geht es also bald los…

KW 44- Stand auf der Baustelle

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir heute auf dem Weg zum Einkaufen mal wieder einen Stopp auf der Baustelle eingelegt und einen Blick in die Häuser geworfen.

In der vierten Hausreihe ist in allen Häusern der Estrich gegossen worden und für die Trockenbauwände liegen die Materialien bereit.

Bei uns herrscht noch ein bisschen Chaos im Haus… Außen hat sich weiterhin nicht viel getan. Isolierung für unsere Hausreihe fliegt mittlerweile seit Wochen auf der Baustelle herum, aber jetzt ist noch eine weitere große Ladung geliefert worden. Vielleicht wird es damit dann auch bald bei unserer Außenfassade weitergehen.