KW 5 – Stand auf der Baustelle

Der Bereich um die Mulde herum sieht mittlerweile so aus, als ob dort tatsächlich Pflanzen wachsen könnten. Bislang erinnerte alles eher an eine Bauschutthalde.

Die Handwerker haben das schöne Wetter am Donnerstag und Freitag genutzt und endlich den Oberputz aufgebracht. Bislang war es dafür zu kalt und zu nass. Eine Außenwand ist sogar schon weiß gestrichen, mal schauen, wann das Gerüst wegkommt.

Küchenaufmaß

Nachdem mittlerweile ein Großteil der Innenwände steht, konnten wir heute endlich die Maße der Küche vom Küchenbauer nehmen lassen. Die gute Nachricht: Die Maße und Anschlüsse stimmen alle auf den Zentimeter genau, die Küche passt wie geplant rein.

Bei der Gelegenheit konnten wir auch einen Blick auf die Mulde und die Pflasterarbeiten bei der 4. Reihe werfen.

Und noch etwas lange Erwartetes ist heute passiert: Der Fliesenleger hat Kontakt zu uns aufgenommen. Nur knapp 5 Monate nach der Bemusterung der Fliesen musste es nun ganz schnell gehen und er wollte telefonisch wissen, wo wir welche Fliesen haben wollen. Gar nicht so einfach, das spontan ohne Vorbereitung am Telefon zu erklären. Aber wir bekommen ein Protokoll und können schauen, ob er alles richtig verstanden hat und bevor gefliest wird bespricht man die Details noch einmal direkt auf der Baustelle.

KW 4 – Stand auf der Baustelle

Der Außenbereich der 4. Hausreihe nimmt immer mehr Gestalt an, mittlerweile sind fast alle Terrassen gepflastert. Auch bei uns wird die Mulde immer besser erkennbar, sie ist mittlerweile über die ganze Länge ausgehoben und die L-Steine für die einseitige Befestigung liegen schon bereit.

In der 6. Hausreihe wird der Einbau des Estrichs vorbereitet. Nachdem die Innenputzer fertig sind, sieht es hier auch schon etwas wohnlicher aus.

Innenansichten

Heute hatten wir endlich das nächste Dekra-Audit für die Haustechnik. Zum Glück sind nur Kleinigkeiten aufgefallen, wir warten auf das Gutachten für genauere Infos. Für uns war es eine Gelegenheit mal wieder einen Blick ins Innere unseres Hauses zu werfen. Die Trockenbauwände sind mittlerweile gestellt, auch wenn sie meist noch offen sind, damit die Installationen fertiggestellt werden können. So kann man sich die Räume jetzt schon gut vorstellen.

Unser zukünftiges Schlafzimmer ist schon richtig wohnlich eingerichtet. Vielleicht können wir die Möbel später übernehmen. 🙂 Im Zimmer Richtung Süden haben wir die Heizung zu den Fenstern verlegen lassen, man sieht die Rohre am Boden. Hier wird später noch eine Sockelleiste aus Plastik installiert, weil man wegen der Betondecke Heizungsrohre nicht im Boden verlegen kann.

Im Bad fehlt noch einiges, aber man kann sich die Dimensionen schon ganz gut vorstellen.

Das Erdgeschoss barg nicht so viele Überraschungen, das kann man ja regelmäßig durchs Fenster inspizieren. 🙂 Beim Audit haben wir erfahren, dass wir uns proaktiv um andere Treppenstufen kümmern müssen, wenn wir keine Buche haben wollen. Das haben wir im Anschluss gleich in die Wege geleitet und vom Innendienst schon Bilder und Preise für die möglichen Holzfarben bekommen.

Der Eingangsbereich ist ziemlich klein, aber das wussten wir ja vorher schon. Blöderweise muss in die Wand zwischen Gäste-WC und Flur auch noch ein Schacht für die Zähler des Wärme-Contractings. Das klaut uns noch einmal 10cm, die wir eigentlich gut gebrauchen könnten.

Vom Gerüst aus hatten wir mal einen schönen Überblick über den Gartenbereich inkl. den angefangenen Arbeiten an der Mulde. Auch den neu entdeckten Gully in unserem Garten kann man gut erkennen. Dieser Revisionsschacht ist tatsächlich von Werner Wohnbau dort gebaut worden, damit man das Entwässerungsrohr zur Mulde warten kann. Das hat man leider versäumt uns mitzuteilen. Wir sind damit nicht sehr glücklich und gespannt, was für eine Lösung Werner Wohnbau findet, um den Gully wenigstens zu kaschieren.

Und wenn wir schon einmal oben waren, haben wir uns die neue Baustelle nebenan natürlich auch einmal angeschaut.

KW 3 – Stand auf der Baustelle

Auf der Baustelle gab es heute endlich mal wieder ordentlich etwas zu entdecken, da der Gartenbauer angefangen hat unsere Mulde zu bauen. Die Rohre für die Entwässerung aus der 4. Hausreihe wurden dafür bis ans Ende unserer Gärten verlegt und der Aushub für die Mulde hat begonnen.

Für die Arbeiten wurde unser gesamter Gartenbereich ein bisschen aufgeräumt. Unerfreulicherweise haben wir dadurch entdeckt, dass zwei Gullys in dem Bereich liegen, einer davon in unserem Garten. Wir hoffen, dass die noch entfernt werden…

In der 4. und 6. Hausreihe waren nicht so viel Neuigkeiten zu entdecken, aber in der 6. Hausreihe waren die Innenputzer auf jeden Fall unter der Woche wieder fleißig.

Schlechte Nachrichten gab es in dieser Woche zum Einzugstermin. Uns wurde gesagt, dass die Küchenbauer den Einbau der Küche ab KW 22 einplanen können. Bislang war immer von einer Fertigstellung im April die Rede. KW 22 beginnt mit dem 31.5., dem letzten Tag, an dem Werner Wohnbau noch keine Strafe zahlen muss, wenn das Haus noch nicht übergeben ist. Den ursprünglich laut Kaufvertrag eingeplanten Zeitpuffer von 6 Monaten zwischen „angestrebtem Bezugsfertigstellungstermin“ Ende November 2020 und dem verbindlichen Fertigstellungstermin Ende Mai 2021 nutzt Werner Wohnbau demnach voll aus.

Terrassendach – Form oder Funktion?

Das Terrassendach war der bislang einzige große Auftrag, neben der Küche, den wir frei vergeben konnten, weil Werner Wohnbau keines anbietet. Dies ist natürlich einerseits schön, weil man einen Anbieter auswählen kann, den man selbst gut findet und nicht bei der Auswahl eingeschränkt ist. Andererseits bedeutet diese uneingeschränkte Auswahl auch sehr viel Auswahl, was uns vor gewisse Herausforderungen stellt. 🙂 Als Laien fällt es uns äußerst schwer zwischen den verschiedenen Angeboten zu entscheiden, Qualitätsunterschiede sind schwer erkennbar. Gleichzeitig ist die Preisspanne enorm, das günstigste kostet nur die Hälfte der anderen.

Um meine eigenen Gedanken ein bisschen zu ordnen, habe ich meine Entscheidungskriterien mal aufgeschrieben. Anregungen dazu nehme ich gerne entgegen, die Entscheidung ist noch nicht gefallen. 🙂

Statik: Innenliegend vs. außenliegend

Ich habe Terrassendächer bislang in zwei Kategorien unterschieden: hässlich und nicht hässlich. Im Rahmen unserer Suche nach einem Terrassendach habe ich festgestellt, dass diese beiden Kategorien deckungsgleich sind mit innenliegender und außenliegender Statik. Das bedeutet, dass die Sparren, die das Glas tragen, entweder ober- oder unterhalb des Glases sind. Terrassendächer mit außenliegender Statik wirken auf mich sehr unruhig und ich habe diese zu Beginn unserer Suche immer gleich für mich ausgeschlossen. Im Rahmen einer Beratung wurde uns allerdings erläutert, was die Vorteile dieses Aufbaus sind und diese sind nicht von der Hand zu weisen. Bei innenliegender Statik muss die Unterglasmarkise logischerweise unterhalb der Sparren laufen. Dies nimmt unterhalb des Daches ca. 30 bis 40 cm Höhe. Das ist natürlich ein klarer Nachteil, sodass man (also ich) überlegen muss, ob diese Reduktion der Deckenhöhe bei ausgefahrener Markise die schönere Optik von vorne wert ist. Zumal fraglich ist, wie oft man sich sein eigenes Terrassendach tatsächlich von vorne anschaut. Im Normalfall sitzt man ja darunter. 🙂

Außenliegende Statik (mit Überglasmarkise)

Beschattung

Ohne Beschattung würde unsere Terrasse mit einem Glasdach im Sommer vermutlich zu einem Backofen werden. Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir eine Markise haben wollen. Dabei haben wir uns für eine Unterglasmarkise entschieden, die, wie der Name schon sagt, unter dem Glas ausfährt. Dies hat gegenüber einer Überglasmarkise den Vorteil, dass die Markise nicht so leicht schmutzig werden kann, von platten Insekten mal abgesehen. Bei Unterglasmarkisen staut sich natürlich eine gewisse Hitze zwischen Markise und Glas, solange die Luft aber an den Seiten entweichen kann, soll dies aber laut Fachfirma nicht so schlimm sein.

Im Rahmen der Beratungen haben wir auch Frontmarkisen für uns entdeckt. Diese fahren senkrecht an den beiden Pfosten vor der Terrasse herunter. Dies dient natürlich zum einen als Sonnenschutz, wenn man auf der Terrasse sitzt. Zum anderen können wir die Frontmarkise aber auch als Sichtschutz für unser Wohnzimmer nutzen, so dass wir nicht immer die Rollläden als Blickschutz herunterlassen müssen. Deshalb werden wir vermutlich auch noch eine Frontmarkise einbauen lassen.

Versiegelung

Das Thema Versiegelung hat uns bei der Terrassen(dach)planung schon ein bisschen Nerven gekostet, weil es so schwer durchschaubar ist. Wir dürfen laut Werner Wohnbau ausdrücklich nicht mehr versiegeln als im Standard vorgesehen ist. Dies liegt weniger daran, dass wir gleich die maximal erlaubte Versiegelung erreichen, sobald wir unser Terrassendach um 3 Quadratmeter vergrößern. Problematisch wird es aber, sobald alle 46 Reihenhäuser dies tun. Sobald Werner Wohnbau einem Haus erlaubt mehr zu versiegeln, muss dies natürlich auch jedem anderen Haus erlaubt werden. Deshalb sagt Werner Wohnbau, dass man mit allen zusätzlichen Versiegelungen eigentlich bis zur ersten Eigentümerversammlung warten muss, damit sich alle Hauseigentümer absprechen und die gesamte zusätzliche Versiegelung planen können. Was hat jetzt Versiegelung mit unserem Terrassendach zu tun? Nun, auch wenn es sich im ersten Moment für uns unlogisch angehört hat: Auch ein Terrassendach zählt laut Bauamt als Versiegelung. Unsere Terrasse ist ca. 4,10m breit, wir hätten das Dach aber trotzdem eigentlich gerne über die komplette Hausbreite von 5m geplant. Das wäre aber eben eine unerlaubte zusätzliche Versiegelung, wir planen deshalb aktuell lieber nur die Originalbreite.

Wartungsfuge

Eine Schwachstelle beim Terrassendach ist der Übergang zwischen Terrassendach und Haus. Logischerweise bewegen sich beide Bauwerke unterschiedlich, sodass der Übergang etwas flexibel gestaltet werden muss. Diese Fugen können reißen, so dass dann z.B. Regenwasser direkt vor der Terrassentür auf die Terrasse tropfen kann. Es gibt Anbieter, die diese Wartungsfuge von Anfang an aus der Gewährleistung herausnehmen (um genau zu sein: es ist der günstigste Anbieter). Andere haben mehr Vertrauen in ihre handwerkliche Leistung und tun das nicht.

Befestigung des Daches

Ein Terrassendach kann man entweder freistehend planen und es auf (mindestens) vier Pfosten stellen oder hinten nur an die Hauswand anschließen. Bei einer Dämmung von 20 cm muss man dafür natürlich ziemlich tief bohren und dabei darauf achten, dass man keine Kältebrücken schafft. Für ein Glasdach bedeutet dies nicht nur zwei Schrauben an jeder Ecke, sondern Schrauben ca. alle 15 Zentimeter, damit das enorme Gewicht des Daches getragen werden kann. Wir finden die Vorstellung nicht so schön, dass wir unser schönes neues Wärmedämmverbundsystem gleich löchern wie einen Schweizer Käse. Deshalb planen wir derzeit, dass das Dach freistehend sein soll, auch wenn dies zusätzliche Pfosten an der Hauswand bedeutet. Auch wenn die Pfosten und der Querträger natürlich trotzdem mit der Hauswand verbunden werden müssen, schont es die schöne neue Hauswand ein bisschen. (Diese Entscheidung hat vielleicht weniger mit den technischen Tatsachen als vielmehr mit einem Bauchgefühl zu tun. :-))

Funk oder mechanische Bedienung

Die meisten Markisen werden über Funk gesteuert. Dafür ist logischerweise ein Elektroanschluss an der Außenwand notwendig, der im Standard von Werner Wohnbau so nicht vorgesehen ist. Aus unserer Sicht ist eine elektrische Steuerung der Markisen nur ein weiteres Teil, das kaputt gehen kann und dessen Reparatur teuer wird. Wir bedienen auch unsere Rollläden per Hand und wollen das auch bei unseren Markisen so handhaben. Dies nimmt uns natürlich die Möglichkeit, dass die Markisen über Sensoren automatisch zur Beschattung ausgefahren werden oder wir die Frontmarkise bequem von der Couch herunterfahren lassen können.

Regen

Bei der Ableitung von Niederschlag gibt es ebenfalls einige Unterschiede. Einige Anbieter leiten das Wasser elegant innerhalb der Pfosten nach unten, andere haben einfach außenliegende Regenrinnen und Fallrohre. Diese können natürlich einfacher gewartet werden. Wenig Infos gibt es dazu, was unten mit dem abgeleiteten Regenwasser passiert. Nach meinem Verständnis müsste es zu einem unschönen braunen Fleck auf dem Rasen führen, wenn das Regenwasser einfach aus einem Ablauf unten am Pfosten auf den Rasen läuft. Ein Anbieter hat uns angeboten, das Regenwasser in ein Kiesbett laufen zu lassen, wo es dann versickern kann. Das empfinden wir als eine sauberere Lösung, eventuell kann man dies sogar mit dem Ablauf des Regenrohres vom Hausdach kombinieren, das ebenfalls an unserer Hauswand ankommt.

Fundament

Das Fundament für das Terrassendach sollte idealerweise mit der Terrassenpflasterung koordiniert werden, damit nicht eventuell frisch verlegte Terrassenplatten gleich wieder hochgenommen werden müssen. Manche Anbieter machen die Fundamente selbst, andere wollen dies bauseits vorbreitet bekommen. Zudem stellt sich die Frage, ob man Punktfundamente für die Pfosten macht, oder gleich Streifenfundamente, die für einen eventuell später nachgerüsteten Wintergarten benötigt werden würden. Wir können uns im Moment nicht vorstellen, dass wir jemals einen Wintergarten besitzen wollen und bleiben deshalb bei den Punktfundamenten. Fragt uns in 20 Jahren noch einmal, ob wir uns über diese Entscheidung ärgern. 😉

Fazit

Ich bin noch nicht so weit, dass ich ein Fazit ziehen könnte. Wir haben zwar vom Bauchgefühl her eine Tendenz zu einem Anbieter, aber so ganz abgeschlossen ist das Thema noch nicht…

Goodbye Schwarzwaldblick

Wie es bereits im Offenblatt angekündigt wurde, wurde pünktlich am Montag die Maria-und-Georg-Dietrich-Str. in Richtung Norden gesperrt, damit das Gebäude vor unseren Reihen gebaut werden kann. Die Sperrung soll laut Offenblatt bis Oktober 2022 dauern. Sobald das Gebäude steht, blicken wir leider nicht mehr auf den Schwarzwald, sondern die nächste Hauswand. 😦

Die ersten großen Maschinen stehen seit letzter Woche bereit, um die Tiefgarage des Gebäudes vorzubereiten.

KW 02 – Stand auf der Baustelle

Nachdem die Bauarbeiten zu Beginn der Woche endlich wieder begonnen haben, hat sich einiges getan. In unserer Hausreihe wurden nun auch die Innenwände im Erdgeschoss gestellt, so dass ab Montag die Küchenbauer Maß nehmen können. Beim Blick durchs Fenster haben wir heute jedoch gesehen, dass unsere Küchenwand noch fehlt. Diese haben wir nachträglich beauftragt, vielleicht ist das nicht richtig an die Firma kommuniziert worden. Aber das lässt sich ja noch nachholen.

In der 4. Hausreihe steht seit dieser Woche immer das Auto des Fliesenlegers vor der Tür und in den Erdgeschossen liegen erste Laminat- und Fliesen-Pakete. Trotzdem stehen noch vereinzelte Badewannen im Erdgeschoss herum, der Sanitärbetrieb ist also offensichtlich noch nicht ganz mit den Bädern fertig.

Auch in der 6. Hausreihe sind Fortschritte zu sehen, der Innenputz wurde aufgetragen.